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Bernardo und ich sind früh am Morgen nach Zgorzelec gefahren um Bartosz vom Bahnhof abzuholen Der Zug kommt später, wir haben eine falsche Information erhalten und jetzt haben wir 2 Stunden Zeit. Wir stellen den Wagen auf einem bewachten Parkplatz ab, geben dem angetrunkenen Wächter 2 Zloty und gehen zu Fuß über die Neißebrücke zur deutschen Seite der Stadt nach Görlitz. |
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Wir haben noch keinen polnischen Adapter für unser deutsches Modemkabel gefunden und brauchen eine TAE-Dose um die Internetdaten zu übertragen. Die erste TAE-Dose auf deutschem Gebiet vermute ich beim Zoll. Wir klopfen, kämpfen uns bis zum Leiter der Zollstelle durch und schildern unser Problem. Leider verfügt der Zoll momentan nur über eine Telefonleitung und diese für uns zu blockieren ist dann doch etwas zuviel verlangt, was wir auch verstehen. |
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Die zweite TAE-Dose dürfte sich beim Bundesgrenzschutz befinden. Wir klingeln, erklären erneut unser Problem, ein Praktikant des Dienststellenleiters unterstützt uns und nach einigem administrativem Hin und Her sind wir uns in einem BGS Büro und können unser Notebook auspacken. Wie der Teufel es will klappt aus irgendeinem Grund die Internetverbindung nicht, und wir müssen ohne Erfolg nach Zgorzelec zurückgehen wo Bartosz mittlerweilen eingetroffen sein müßte. |
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Wir sitzen kaum im Auto als er uns anruft und mitteilt, daß er am Postamt auf uns wartet. Man sollte meinen, daß es kein großes Problem sein sollte, in einer kleinen Stadt wie Zgorzelec die Post zu finden aber eine höchst individuelle Einbahnstraßenregelung sowie der Verzicht auf Namensschldern für Straßen sorgen dafür, daß wir drei Postämter entdecken und wir eine Stunde durch die Stadt irren ehe wir Bartosz aufgabeln können. "It's like Napoli" stellt Bernardo befriedigt fest. |
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| burkhard | |